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DSGVO-Compliance für Sicherheitsunternehmen in Österreich: Ein Leitfaden für Objektschutz und Bewachung

Navigating GDPR Compliance: Essential Requirements for Security Companies in Austria

GDPR и Охранные Услуги в Австрии: Комплексное Руководство для Компаний Вены

19. Maerz 2026 14 Min. Lesezeit Sentinels Elite GmbH
DSGVO-Compliance für Sicherheitsunternehmen in Österreich: Ein Leitfaden für Objektschutz und Bewachung

Die DSGVO als Grundpfeiler der Datensicherheit für Sicherheitsunternehmen in Österreich

Als erfahrener Sicherheitsexperte und Fachautor für die physische Sicherheitsbranche in Österreich weiß ich um die Komplexität und die Bedeutung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für unsere Branche. Seit ihrem Inkrafttreten im Mai 2018 hat die DSGVO die Anforderungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten massiv verschärft. Dies betrifft Sicherheitsunternehmen in ganz Österreich, insbesondere jene, die im Bereich des Objektschutzes, der Bewachung oder als klassischer Sicherheitsdienst Wien tätig sind, in besonderem Maße. Wir verarbeiten täglich sensible Daten – sei es durch Videoueberwachung, Zugangskontrollen oder die Dokumentation von Vorfällen. Die Einhaltung der DSGVO ist dabei nicht nur eine rechtliche Notwendigkeit, sondern auch ein entscheidender Faktor für das Vertrauen unserer Kunden und die Reputation unseres Sicherheitsunternehmens in Österreich.

Die DSGVO fordert von uns Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung und die Einhaltung klarer Speicherfristen. Sie stärkt die Rechte der betroffenen Personen und verpflichtet uns zu umfassenden Schutzmaßnahmen. Die Nichteinhaltung kann nicht nur zu erheblichen Bußgeldern führen, sondern auch den Ruf eines Unternehmens nachhaltig schädigen. Dieser Artikel soll Ihnen einen umfassenden Überblick über die wichtigsten DSGVO-Anforderungen geben und praktische Hilfestellungen für die Umsetzung in Ihrem Sicherheitsbetrieb bieten. Wir beleuchten die Herausforderungen bei der Videoueberwachung, die korrekte Handhabung von Speicherfristen, die Auskunftsrechte der Betroffenen und die Notwendigkeit einer Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA).

Videoueberwachung und DSGVO: Rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung im Objektschutz

Die Videoueberwachung ist ein zentrales Instrument im modernen Objektschutz und der Bewachung. Sie dient der Prävention von Straftaten, der Aufklärung von Vorfällen und der Sicherstellung der Sicherheit von Personen und Eigentum. Doch gerade hier kollidieren oft Sicherheitsbedürfnis und Datenschutzinteressen. Die DSGVO setzt enge Grenzen für den Einsatz von Überwachungskameras.

Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel: Rechtmäßigkeit der Videoüberwachung

Bevor Kameras installiert werden, muss die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung geprüft werden. Artikel 6 Abs. 1 DSGVO nennt verschiedene Rechtsgrundlagen. Für Sicherheitsunternehmen ist meist das berechtigte Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) die primäre Basis. Dies bedeutet, dass das Interesse des Unternehmens an der Überwachung (z.B. Schutz vor Diebstahl, Vandalismus) die Interessen und Grundrechte der überwachten Personen nicht unverhältnismäßig überwiegen darf. Eine umfassende Interessensabwägung ist unerlässlich und muss dokumentiert werden. Alternativ kann auch die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) oder, in seltenen Fällen, die Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) als Grundlage dienen.

Praxistipp: Dokumentieren Sie vor der Installation jeder Kamera den genauen Zweck, die Rechtsgrundlage und die durchgeführte Interessensabwägung. Dies ist entscheidend für die Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO.

Zudem müssen die Grundsätze der Datenminimierung und Zweckbindung beachtet werden. Kameras dürfen nur dort angebracht werden, wo sie tatsächlich zur Erreichung des legitimen Zwecks notwendig sind. Bereiche, die nicht überwacht werden müssen (z.B. Umkleidekabinen, Toiletten), sind tabu. Der Blick auf öffentliche Bereiche sollte so weit wie möglich vermieden oder durch technische Maßnahmen (Maskierung) eingeschränkt werden. Ein Sicherheitsdienst Wien muss beispielsweise bei der Überwachung eines Firmengeländes darauf achten, dass keine öffentlichen Gehwege oder Nachbargrundstücke erfasst werden.

Transparenzpflichten und Informationsschilder

Die DSGVO verlangt umfassende Transparenz. Betroffene Personen müssen über die Videoueberwachung informiert werden. Dies geschieht in der Regel durch deutliche und gut sichtbare Hinweisschilder vor dem Betreten des überwachten Bereichs. Diese Schilder sollten mindestens folgende Informationen enthalten:

Eine zweistufige Informationspflicht ist hier oft sinnvoll: Ein kurzes Schild mit den wichtigsten Infos und ein Verweis auf eine detailliertere Datenschutzerklärung (z.B. auf der Website oder an der Rezeption), die alle Informationen gemäß Art. 13 DSGVO enthält.

Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)

Neben den rechtlichen Grundlagen sind auch die technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) zur Sicherung der Videodaten von entscheidender Bedeutung. Dazu gehören:

Ein modernes Sicherheitsunternehmen in Oesterreich investiert in sichere IT-Infrastrukturen und schult seine Mitarbeiter regelmäßig, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Speicherfristen im Fokus: Wann müssen Daten gelöscht werden?

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Videodaten „für immer“ gespeichert werden dürfen. Die DSGVO ist hier sehr klar: Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie sie für den ursprünglichen Zweck, für den sie erhoben wurden, erforderlich sind (Grundsatz der Speicherbegrenzung, Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO).

Allgemeine Grundsätze und die „72-Stunden-Regel“

Für die Videoueberwachung im Objektschutz hat sich in Österreich und vielen anderen EU-Ländern eine Praxis etabliert, die oft als „72-Stunden-Regel“ bezeichnet wird. Das bedeutet, dass Videodaten in der Regel nach 72 Stunden automatisch gelöscht werden müssen, wenn kein konkreter Vorfall (z.B. Diebstahl, Sachbeschädigung) vorliegt, der eine längere Speicherung rechtfertigt. Diese Frist wird als ausreichend angesehen, um die meisten relevanten Vorfälle zu erkennen und zu sichern.

Die Datenschutzbehörde (DSB) in Österreich hat in ihren Stellungnahmen und Entscheidungen diese kurze Speicherfrist mehrfach betont. Eine längere Speicherung ohne konkreten Anlass ist in der Regel unverhältnismäßig und stellt einen Verstoß gegen die DSGVO dar.

Sonderfälle und Ausnahmen

Es gibt jedoch Ausnahmen von der 72-Stunden-Regel:

Checkliste für Speicherfristen:

  1. Ist ein automatisches Löschsystem nach 72 Stunden (oder kürzer) für alle Aufnahmen ohne Vorfall eingerichtet?
  2. Gibt es klare interne Richtlinien, wann und wie Aufnahmen bei einem Vorfall gesichert werden dürfen?
  3. Wird die Sicherung von Aufnahmen bei einem Vorfall dokumentiert (Datum, Uhrzeit, Grund, beteiligte Personen)?
  4. Werden gesicherte Aufnahmen nach Abschluss der Ermittlungen/Verfahren unverzüglich gelöscht?

Praktische Umsetzung und Löschkonzepte

Für ein Sicherheitsunternehmen Oesterreich ist die Implementierung eines robusten Löschkonzepts unerlässlich. Dies sollte technisch automatisiert sein, um menschliche Fehler zu minimieren. Regelmäßige Überprüfungen der Systeme und Schulungen der Mitarbeiter im Umgang mit Videodaten und deren Löschung sind Pflicht. Dokumentieren Sie Ihr Löschkonzept im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VvV).

Auskunftsrechte und Betroffenenrechte: Souveränität über die eigenen Daten

Die DSGVO stärkt die Rechte der betroffenen Personen erheblich. Als Sicherheitsunternehmen müssen wir in der Lage sein, diesen Rechten fristgerecht und korrekt nachzukommen. Dazu gehören insbesondere das Auskunftsrecht, das Recht auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch.

Das Recht auf Auskunft

Jede Person hat das Recht, von Ihnen Auskunft darüber zu verlangen, ob und welche personenbezogenen Daten von ihr verarbeitet werden (Art. 15 DSGVO). Im Kontext der Videoueberwachung bedeutet dies, dass eine Person fragen kann, ob sie an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit gefilmt wurde und gegebenenfalls Einsicht in die betreffenden Aufnahmen verlangen kann.

Was tun bei einer Auskunftsanfrage?

  1. Identität prüfen: Stellen Sie sicher, dass der Anfragende tatsächlich die Person ist, deren Daten er einsehen möchte. Dies ist im Sicherheitsbereich besonders wichtig, um keine Daten an Unbefugte herauszugeben.
  2. Fristen beachten: Sie müssen die Auskunft grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Eingang der Anfrage erteilen. In komplexen Fällen kann die Frist um weitere zwei Monate verlängert werden, Sie müssen den Betroffenen jedoch innerhalb der ersten Monatsfrist darüber informieren.
  3. Daten suchen: Suchen Sie in Ihren Systemen nach den relevanten Aufnahmen oder anderen Daten.
  4. Dritte schwärzen: Zeigen Sie dem Betroffenen nur die Aufnahmen, auf denen er selbst zu sehen ist. Gesichter und andere identifizierende Merkmale Dritter müssen unkenntlich gemacht werden, um deren Datenschutzrechte nicht zu verletzen.
  5. Umfassende Information: Geben Sie nicht nur die Daten selbst, sondern auch Informationen über den Zweck der Verarbeitung, die Kategorien der Daten, die Empfänger, die geplante Speicherdauer und über die weiteren Rechte der betroffenen Person.

Ein professioneller Sicherheitsdienst Wien sollte über klare interne Prozesse verfügen, um solche Anfragen effizient und datenschutzkonform zu bearbeiten.

Weitere Betroffenenrechte (Berichtigung, Löschung, Einschränkung)

Umgang mit Anfragen: Prozesse und Fristen

Um diesen Rechten gerecht zu werden, sind klare interne Prozesse unerlässlich. Jedes Sicherheitsunternehmen in Oesterreich sollte eine Kontaktstelle für Datenschutzanfragen einrichten und die Mitarbeiter entsprechend schulen. Eine gute Dokumentation jeder Anfrage und der ergriffenen Maßnahmen ist ebenfalls wichtig, um die Rechenschaftspflicht nachzuweisen. Nutzen Sie standardisierte Formulare und Antwortschreiben, um Effizienz und Konsistenz zu gewährleisten.

Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA/DPIA): Wann ist sie Pflicht und wie wird sie durchgeführt?

Die Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA), im Englischen Data Protection Impact Assessment (DPIA) genannt, ist ein zentrales Instrument der DSGVO, um Risiken für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zu identifizieren und zu minimieren, die sich aus der Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben können (Art. 35 DSGVO). Für Sicherheitsunternehmen ist die DSFA oft Pflicht, insbesondere bei der Videoueberwachung.

Kriterien für die Notwendigkeit einer DSFA

Eine DSFA ist immer dann durchzuführen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringt. Die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) hat eine Liste von Verarbeitungsvorgängen veröffentlicht, für die eine DSFA stets erforderlich ist. Dazu gehören typischerweise:

Gerade die Videoueberwachung durch einen Sicherheitsdienst Wien, der große Areale überwacht oder in sensiblen Bereichen tätig ist, fällt sehr häufig unter die DSFA-Pflicht.

Der Prozess einer DSFA Schritt für Schritt

Eine DSFA ist kein einmaliges Event, sondern ein strukturierter Prozess, der regelmäßig überprüft werden sollte:

  1. Systematische Beschreibung des Verarbeitungsvorgangs: Was wird verarbeitet? Warum? Welche Technologien? Wer hat Zugriff?
  2. Bewertung der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit: Ist die Verarbeitung wirklich notwendig? Gibt es mildere Mittel?
  3. Bewertung der Risiken für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen: Welche potenziellen Schäden könnten entstehen (z.B. Identitätsdiebstahl, Diskriminierung, unbefugter Zugriff)?
  4. Geplante Maßnahmen zur Bewältigung der Risiken: Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen werden ergriffen, um die Risiken zu minimieren (z.B. Verschlüsselung, Zugangsbeschränkungen, Pseudonymisierung)?

Wird nach Durchführung der DSFA festgestellt, dass trotz aller Maßnahmen ein hohes Restrisiko verbleibt, muss vor Beginn der Verarbeitung die Datenschutzbehörde konsultiert werden (Art. 36 DSGVO).

Vorteile einer sorgfältigen DSFA

Eine gut durchgeführte DSFA ist nicht nur eine rechtliche Pflicht, sondern auch ein wertvolles Managementinstrument. Sie hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen, interne Prozesse zu optimieren und das Vertrauen von Kunden und Mitarbeitern zu stärken. Sie beweist, dass Ihr Sicherheitsunternehmen in Oesterreich seine Verantwortung ernst nimmt und proaktiv handelt.

Verantwortung, Schulung und Dokumentation: Ein ganzheitlicher Ansatz für Sicherheitsdienstleister

Die DSGVO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Sie erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der von der obersten Führungsebene bis zum einzelnen Mitarbeiter reicht. Ein umfassendes Datenschutzmanagement ist für jedes Bewachungs- und Sicherheitsunternehmen in Österreich unerlässlich.

Der Datenschutzbeauftragte (DSB)

In Österreich ist ein Datenschutzbeauftragter (DSB) zu benennen, wenn im Unternehmen regelmäßig und systematisch personenbezogene Daten verarbeitet werden und mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Viele Sicherheitsunternehmen, insbesondere ein größerer Sicherheitsdienst Wien, werden diese Schwelle erreichen oder sogar überschreiten. Der DSB berät das Unternehmen in Datenschutzfragen, überwacht die Einhaltung der DSGVO und ist Ansprechpartner für die Datenschutzbehörde und die betroffenen Personen. Er muss unabhängig sein und direkt der Geschäftsleitung unterstellt sein.

Schulung der Mitarbeiter: Die menschliche Komponente

Die besten technischen Schutzmaßnahmen sind nutzlos, wenn die Mitarbeiter nicht entsprechend geschult sind. Menschliches Fehlverhalten ist eine der häufigsten Ursachen für Datenschutzverletzungen. Daher sind regelmäßige und fundierte Schulungen für alle Mitarbeiter, die mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen, unerlässlich. Themen sollten sein:

Diese Schulungen sollten dokumentiert werden, um die Rechenschaftspflicht nachweisen zu können.

Dokumentationspflichten und Rechenschaftspflicht

Die DSGVO verlangt von den Verantwortlichen eine umfassende Dokumentation aller Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO). Dazu gehören:

Diese Dokumentation ist der Nachweis dafür, dass Ihr Sicherheitsunternehmen die Anforderungen der DSGVO ernst nimmt und umsetzt. Die Rechenschaftspflicht (Art. 5 Abs. 2 DSGVO) ist ein zentraler Grundsatz der Verordnung.

Umgang mit Datenschutzverletzungen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es zu Datenschutzverletzungen kommen. Die DSGVO schreibt hier klare Meldepflichten vor (Art. 33 und 34 DSGVO):

Ein Notfallplan für den Umgang mit Datenschutzverletzungen ist daher unerlässlich. Dieser sollte festlegen, wer im Unternehmen wann welche Schritte einleitet.

Fazit und Ausblick: Die DSGVO als Chance für Qualität und Vertrauen im Sicherheitssektor

Die DSGVO stellt für Sicherheitsunternehmen in Österreich zweifellos eine große Herausforderung dar. Die Anforderungen an Videoueberwachung, Speicherfristen, Auskunftsrechte und die Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen sind komplex und erfordern tiefgreifendes Fachwissen. Doch anstatt die DSGVO als reine Bürde zu sehen, sollten wir sie als Chance begreifen.

Ein Sicherheitsunternehmen, das die DSGVO vorbildlich umsetzt, signalisiert Professionalität, Vertrauenswürdigkeit und Qualitätsbewusstsein. Es schützt nicht nur sich selbst vor hohen Bußgeldern und Reputationsschäden, sondern stärkt auch das Vertrauen seiner Kunden und der Öffentlichkeit. In einer Zeit, in der Datenlecks und Datenschutzskandale an der Tagesordnung sind, wird Datenschutz-Compliance zu einem echten Wettbewerbsvorteil.

Investieren Sie in die Schulung Ihrer Mitarbeiter, in sichere Technologien und in eine umfassende Dokumentation. Holen Sie sich bei Bedarf externe Expertise (z.B. einen externen Datenschutzbeauftragten oder spezialisierte Rechtsberatung). So stellen Sie sicher, dass Ihr Sicherheitsdienst Wien oder Ihr Sicherheitsunternehmen in Oesterreich nicht nur für physische Sicherheit, sondern auch für Datensicherheit steht – ein entscheidendes Merkmal für Erfolg in der modernen Bewachungsbranche.

In the dynamic landscape of physical security, the General Data Protection Regulation (GDPR) stands as a cornerstone of data privacy, profoundly impacting how security companies operate across the European Union, and particularly here in Austria. For any security company Austria-wide, whether providing intricate solutions for corporate campuses or robust property protection for private estates in Vienna, understanding and meticulously adhering to GDPR is not merely a legal obligation but a foundation for trust and professional integrity. This comprehensive guide, penned by an experienced security expert, delves into the critical GDPR requirements that security providers must master, focusing on key areas such as video surveillance, data retention, individual rights, and proactive risk assessments.

The protection of personal data, which often includes visual recordings, access logs, and even biometric information, is central to the services offered by many security firms. Non-compliance carries severe consequences, ranging from hefty fines to significant reputational damage. Therefore, a deep dive into these regulations is essential for operational excellence and maintaining client confidence.

The Foundation: Understanding GDPR for Security Companies in Austria

The GDPR (Regulation (EU) 2016/679) came into force on May 25, 2018, harmonising data protection laws across all EU member states. In Austria, the national implementation and supplementary provisions are primarily found in the Austrian Data Protection Act (Datenschutzgesetz – DSG). For security companies, this means that every action involving the collection, storage, processing, or deletion of personal data must strictly adhere to these principles.

Security companies often act in dual roles: as data controllers when they determine the purposes and means of processing personal data (e.g., managing their own employee data or setting up surveillance for their own premises), and more commonly, as data processors when they process data on behalf of a client (e.g., managing a client's CCTV system or access control logs). Understanding this distinction is crucial, as different responsibilities apply to each role.

Key principles of GDPR that directly apply to the physical security sector include:

For any security company Austria-based, particularly those offering security services Vienna-wide, integrating these principles into daily operations is non-negotiable. It requires a systematic approach to data handling, from initial system design to ongoing data management and eventual deletion.

Video Surveillance: A Core Challenge and Critical Compliance Area

Video surveillance is arguably one of the most data-intensive aspects of modern physical security. While indispensable for property protection and deterring crime, it inherently involves the large-scale processing of personal data, often without direct consent. This makes it a high-risk area under GDPR.

Lawfulness of Processing and Legitimate Interest

For video surveillance, the most common legal basis for processing personal data is a 'legitimate interest' (Article 6(1)(f) GDPR). This requires a careful balancing test between the legitimate interests of the data controller (e.g., protecting property, preventing crime) and the fundamental rights and freedoms of the data subjects (e.g., right to privacy). The Austrian Data Protection Authority (DSB) provides specific guidance on this matter.

Practical Tip: Before deploying or operating any video surveillance system, conduct a comprehensive legitimate interest assessment. Document the identified risks, the necessity of the surveillance, and the measures taken to mitigate privacy intrusion. For example, is the surveillance strictly necessary, or could other less intrusive measures suffice? Are cameras positioned to minimise capture of public spaces or areas where privacy expectations are high?

Transparency is paramount. Individuals must be informed that they are being recorded. This typically involves clear, visible signage at all entry points to the monitored area, adhering to Article 13 and 14 requirements. These signs, often referred to as 'two-layer' notices, should provide essential information at a glance (e.g., who is recording, why, and contact details) and direct individuals to more detailed privacy information (e.g., a website or QR code).

Technical and Organisational Measures (TOMs)

Security companies must implement robust Technical and Organisational Measures (TOMs) to protect video footage. These include:

Practical Example: Retail Security in Vienna

Consider a `security services Vienna` provider managing CCTV for a high-end retail store. The legitimate interest here is preventing theft and ensuring customer safety. The security company must:

  1. Place prominent signs at all entrances clearly indicating video surveillance.
  2. Ensure cameras are focused primarily on merchandise and entrances, avoiding overly intrusive views into changing rooms or public pavements where possible.
  3. Implement secure access protocols for viewing footage, restricting it to security personnel and management who require it for legitimate purposes (e.g., investigating a theft).
  4. Establish a clear data retention policy (e.g., 72 hours, unless an incident requires longer retention).
  5. Regularly review and update their TOMs to counter evolving cyber threats.

Data Storage Limitations: Defining Retention Periods for Security Footage and Data

The principle of 'storage limitation' (Article 5(1)(e) GDPR) dictates that personal data should not be kept for longer than is necessary for the purposes for which they are processed. This is one of the most challenging aspects for security companies, as there is no single, universally applicable storage period for video surveillance footage or other security-related data.

The Principle of Storage Limitation

For security footage, the "necessary" period is typically short. The Austrian Data Protection Authority (DSB) generally recommends a retention period of 72 hours for video surveillance, unless there is a specific, documented reason to retain it longer (e.g., an ongoing investigation into a crime or incident). This period allows sufficient time to identify and secure relevant footage if an incident occurs, without unduly infringing on privacy rights.

Longer retention periods must be justified on a case-by-case basis and documented thoroughly. Examples of such justifications include:

Establishing a Retention Policy: A Checklist

Every `security company Austria` should have a clearly defined and documented data retention policy. This policy should cover all types of personal data processed, including video footage, access control logs, visitor records, and alarm event logs.

For instance, an access control system log for `property protection` might be retained for 30 days to investigate unauthorised access attempts, while visitor logs might be kept for a year for audit purposes, assuming a legitimate interest and proper justification exists.

Empowering Individuals: Data Subject Rights and How Security Companies Must Respond

A core tenet of GDPR is the empowerment of individuals regarding their personal data. Data subjects have several rights that security companies must be prepared to facilitate. Failing to honour these rights can lead to significant penalties.

Right to Information (Articles 13 & 14)

This right underpins transparency. As mentioned earlier, clear signage for video surveillance is a prime example. Beyond that, security companies, whether acting as controllers or processors, must provide comprehensive privacy notices that explain:

Right of Access (Article 15)

Individuals have the right to obtain confirmation as to whether or not personal data concerning them is being processed, and, where that is the case, access to the personal data. For security companies, this often means requests for video footage where the individual is identifiable.

Responding to an Access Request Checklist:
  1. Verify Identity: Take reasonable steps to verify the identity of the person making the request.
  2. Locate Data: Search for any relevant footage or data that clearly identifies the data subject.
  3. Assess Third-Party Data: If the footage contains other identifiable individuals, these must be redacted or blurred to protect their privacy, unless their consent is obtained or there's another legal basis for disclosure.
  4. Provide Information: Inform the data subject about the processing, purposes, recipients, storage periods, and their other rights.
  5. Timely Response: Respond to the request without undue delay and in any event within one month of receipt. This period can be extended by two further months where necessary, taking into account the complexity and number of the requests, but the data subject must be informed of any such extension and the reasons for the delay.
  6. Format: Provide the data in a concise, transparent, intelligible, and easily accessible form, using clear and plain language.

Right to Erasure (Article 17) and Restriction (Article 18)

The 'right to be forgotten' allows individuals to request the deletion of their personal data under certain circumstances (e.g., data no longer necessary for the purpose, withdrawal of consent, unlawful processing). For security footage, this can be complex. If footage is still within its legitimate retention period because it's part of an ongoing investigation, the right to erasure might not apply. However, if footage is being held beyond its justified retention period, it must be erased.

The right to restriction of processing means that, in certain circumstances, individuals can request that their data only be stored and not further processed (e.g., while the accuracy of data is being contested). This often means isolating the data and preventing its normal use.

Practical Example: Handling an Access Request for Property Protection Footage

A resident in a building receiving `property protection` services in Vienna contacts the security company, requesting footage of themselves entering and exiting the building on a specific day, believing it will help them with an insurance claim. The security company must:

  1. Confirm the resident's identity.
  2. Locate the specific footage.
  3. Review the footage for other identifiable individuals. If present, redact them.
  4. Provide the resident with the relevant, redacted footage and the required accompanying information within the one-month timeframe.
  5. If the footage is no longer available due to the retention policy, clearly explain this to the resident.

Proactive Risk Management: The Data Protection Impact Assessment (DPIA)

A Data Protection Impact Assessment (DPIA), also known as a Data Protection Impact Assessment (DSFA) in Austria, is a process designed to help organisations identify and minimise the data protection risks of a project or plan. It is a mandatory requirement under GDPR (Article 35) when processing is likely to result in a high risk to the rights and freedoms of individuals. For security companies, especially those deploying video surveillance or advanced access control systems, a DPIA is frequently required.

When is a DPIA Required?

The GDPR specifies several scenarios where a DPIA is mandatory:

Video surveillance systems, particularly those covering public or semi-public areas, or those involving advanced analytics (e.g., facial recognition), almost invariably trigger the need for a DPIA. Any `security company Austria` operating such systems must conduct and regularly update these assessments.

Components of a DPIA

A DPIA should typically include:

Benefits of a DPIA

Beyond compliance, a DPIA serves as a valuable risk management tool. It helps security companies:

For a `security company Austria` engaging in significant data processing, the DPIA is not a mere formality but a strategic necessity for robust and compliant operations.

Ensuring Continuous Compliance: Training, Documentation, and Third-Party Contracts

GDPR compliance is not a one-off task; it's an ongoing commitment. Sustained adherence requires continuous effort in several key areas.

Staff Training and Awareness

Human error remains a leading cause of data breaches. All personnel, from security guards monitoring CCTV to administrative staff handling access logs, must receive regular and comprehensive training on GDPR principles and company-specific data protection policies. This training should cover:

Effective training fosters a culture of data protection, critical for any reputable `security company Austria`.

Documentation and Record-Keeping (Article 30)

GDPR mandates that data controllers and processors maintain detailed records of their processing activities. This includes:

This documentation is crucial for demonstrating accountability to supervisory authorities like the DSB.

Processor Agreements (Article 28)

When a `security company Austria` acts as a data processor on behalf of a client (the data controller), a formal contract or other legal act (a 'processor agreement') is mandatory. This agreement must specify:

For providers of `security services Vienna`, robust processor agreements are essential for clarifying responsibilities and ensuring shared compliance with clients.

The Austrian Regulatory Landscape and Enforcement

While the GDPR provides the overarching framework, national authorities play a crucial role in interpretation and enforcement. In Austria, the primary body is the Austrian Data Protection Authority (Datenschutzbehörde – DSB).

The Austrian Data Protection Authority (DSB)

The DSB is responsible for monitoring and enforcing GDPR compliance in Austria. Its functions include:

Security companies must be prepared to interact with the DSB, especially in the event of a data breach or a data subject complaint.

Penalties for Non-Compliance

The consequences of GDPR non-compliance are severe. Fines can reach up to €20 million or 4% of a company's total worldwide annual turnover, whichever is higher. Beyond financial penalties, non-compliance can lead to:

These risks underscore the critical importance of a proactive and thorough approach to GDPR for every `security company Austria`.

Staying Up-to-Date

The legal and technological landscapes are constantly evolving. Security companies must commit to staying informed about:

Regular consultation with legal experts specialising in data protection and subscribing to industry updates are prudent steps.

Achieving and maintaining GDPR compliance is a complex but essential undertaking for security companies in Austria. It demands a holistic approach, integrating legal requirements with operational practices, technological safeguards, and a strong culture of data privacy. By diligently addressing areas like video surveillance, data retention, data subject rights, and proactive risk assessments through DPIAs, `security services Vienna` and other Austrian security providers can not only avoid penalties but also build stronger, more trustworthy relationships with their clients and the public they serve. In an era where data is paramount, robust data protection is the ultimate badge of professionalism in the physical security industry.

Frequently Asked Questions

What is the typical storage period for CCTV footage in Austria under GDPR?

While GDPR does not prescribe a fixed period, the Austrian Data Protection Authority (DSB) generally recommends a maximum retention period of 72 hours for video surveillance footage. Longer periods must be justified by a specific, documented legitimate interest, such as an ongoing investigation into a crime or incident. If such a justification exists, the footage can be retained for the necessary duration, but it should be securely deleted or anonymised as soon as it is no longer required for that specific purpose.

Can a security company refuse a data subject access request for video footage?

A security company can refuse an access request only under specific, limited circumstances. For example, if the identity of the requester cannot be reasonably verified, if providing the footage would adversely affect the rights and freedoms of other individuals (e.g., revealing their identifiable faces without consent, which would require redaction), or if the request is manifestly unfounded or excessive. However, the company must provide a clear explanation for the refusal and inform the data subject of their right to lodge a complaint with the DSB. Generally, the default position is to fulfil legitimate access requests, with appropriate redactions.

Is a DPIA always required for video surveillance systems?

A Data Protection Impact Assessment (DPIA) is required when data processing is likely to result in a high risk to the rights and freedoms of individuals. For video surveillance systems, especially those that systematically monitor publicly accessible areas on a large scale, or those incorporating advanced analytics like facial recognition, a DPIA is almost always mandatory. Even for smaller systems, if they involve new technologies or extensive monitoring, a DPIA might be necessary. It is crucial for security companies to assess each system's risk profile to determine if a DPIA is warranted, and the Austrian DSB provides guidance on when a DPIA is required.

What role does the Austrian Data Protection Authority (DSB) play?

The Austrian Data Protection Authority (DSB) is the independent supervisory authority responsible for overseeing and enforcing GDPR compliance in Austria. Its key roles include providing guidance and issuing recommendations, handling complaints from data subjects, conducting investigations into alleged data protection infringements, imposing administrative fines and other corrective measures for non-compliance, and receiving notifications of personal data breaches. The DSB acts as a crucial point of contact and oversight for data protection matters for all organisations operating in Austria, including security companies.

GDPR и Специфика Охранной Деятельности в Австрии

В современном мире, где безопасность становится все более приоритетной, охранные компании играют ключевую роль в защите имущества, информации и, что самое главное, людей. Однако с ростом технологических возможностей и усложнением угроз возрастает и объем собираемых и обрабатываемых данных. Именно здесь на первый план выходит Общий регламент по защите данных (GDPR) – европейский закон, устанавливающий строгие правила обработки персональных данных. Для любой охранной компании Австрии, будь то поставщик охранных услуг Вена или крупное предприятие, работающее по всей стране, понимание и строгое соблюдение требований GDPR является не просто юридической необходимостью, но и фундаментом доверия со стороны клиентов и общества.

Охранная деятельность по своей природе сопряжена с обработкой огромных объемов персональных данных. Это могут быть изображения с камер видеонаблюдения, данные о доступе, информация о посетителях, биометрические данные и многое другое. GDPR не запрещает такую обработку, но устанавливает четкие рамки и принципы, которые должны быть соблюдены. Основная цель регламента – защитить фундаментальное право каждого человека на неприкосновенность частной жизни и защиту персональных данных. В контексте Австрии, помимо самого GDPR, действуют и местные положения Закона о защите данных (DSG), которые уточняют или дополняют европейские нормы, особенно в части применения видеонаблюдения.

Для охранной компании, работающей в Вене или любом другом регионе Австрии, важно осознавать, что несоблюдение GDPR может привести к серьезным последствиям, включая крупные штрафы (до 20 миллионов евро или 4% от годового мирового оборота, в зависимости от того, что больше), репутационные потери и, как следствие, потерю клиентов. Поэтому каждая охранная компания Австрия должна тщательно анализировать свои процессы обработки данных, внедрять необходимые технические и организационные меры и постоянно обучать свой персонал.

В этой статье мы подробно рассмотрим ключевые аспекты GDPR, которые наиболее актуальны для охранных компаний: видеонаблюдение, сроки хранения данных, права субъектов данных и оценку воздействия на защиту данных (DPIA). Мы также предложим практические рекомендации, которые помогут обеспечить соответствие вашей компании этим важным требованиям.

Видеонаблюдение: Основы Законности и Прозрачности согласно GDPR

Видеонаблюдение является одним из наиболее эффективных инструментов физической безопасности, но в то же время оно представляет собой одну из самых чувствительных форм обработки персональных данных с точки зрения GDPR. Изображения людей, зафиксированные камерами, безусловно, являются персональными данными. Следовательно, их обработка должна соответствовать всем принципам и требованиям регламента.

Правовые Основания для Видеонаблюдения

Согласно статье 6 GDPR, обработка персональных данных является законной только при наличии одного из шести правовых оснований. Для видеонаблюдения наиболее часто применяются следующие:

Принципы GDPR, Применимые к Видеонаблюдению

Практические Рекомендации для Видеонаблюдения

Сроки Хранения Данных: Баланс между Безопасностью и Правами

Один из ключевых принципов GDPR – ограничение хранения данных. Это означает, что персональные данные не должны храниться дольше, чем это необходимо для целей, для которых они были собраны и обрабатываются. Для охранных компаний этот принцип имеет особое значение, поскольку длительное хранение видеозаписей или других данных может представлять повышенный риск для конфиденциальности.

Общие Принципы Ограничения Хранения

Статья 5(1)(e) GDPR требует, чтобы персональные данные хранились в форме, позволяющей идентифицировать субъектов данных, не дольше, чем это необходимо для целей, для которых персональные данные обрабатываются. Это означает, что после достижения цели данные должны быть анонимизированы или удалены.

Сроки Хранения для Видеонаблюдения

Для видеозаписей нет единого универсального срока хранения, установленного GDPR. Однако австрийское законодательство и практика надзорных органов (таких как Австрийское управление по защите данных – DSB) дают некоторые ориентиры:

Другие Данные, Обрабатываемые Охранными Компаниями

Помимо видеозаписей, охранные компании обрабатывают и другие виды данных, для которых также необходимо определить сроки хранения:

Практические Рекомендации по Срокам Хранения

Права Субъектов Данных: От Доступа до Удаления

GDPR значительно расширяет и укрепляет права физических лиц в отношении их персональных данных. Охранные компании, как контролеры или обработчики данных, обязаны обеспечить возможность реализации этих прав. Несоблюдение прав субъектов данных является серьезным нарушением GDPR.

Ключевые Права Субъектов Данных

  1. Право на информацию (ст. 13, 14 GDPR): Субъекты данных имеют право знать, кто собирает их данные, зачем, как долго они будут храниться, и каковы их права. Для охранных компаний это реализуется через информационные таблички для видеонаблюдения, политики конфиденциальности на сайтах и в договорах.
  2. Право доступа (ст. 15 GDPR): Субъекты данных могут запросить подтверждение того, обрабатываются ли их данные, и получить доступ к этим данным. Например, если человек считает, что его зафиксировала камера наблюдения, он может запросить копию записи. Охранные услуги Вена должны быть готовы обработать такие запросы.
  3. Право на исправление (ст. 16 GDPR): Если персональные данные неточны или неполны, субъект данных имеет право требовать их исправления.
  4. Право на удаление («право быть забытым») (ст. 17 GDPR): Субъект данных может потребовать удаления своих данных, если они больше не нужны для целей, для которых были собраны, или если согласие отозвано, или если данные были обработаны незаконно. Однако для охранных компаний это право часто ограничено законными интересами безопасности или юридическими обязательствами. Например, если записи видеонаблюдения необходимы для расследования преступления, право на удаление может быть временно отклонено.
  5. Право на ограничение обработки (ст. 18 GDPR): В определенных случаях субъект данных может потребовать временного ограничения обработки своих данных (например, пока оспаривается точность данных или законность обработки).
  6. Право на переносимость данных (ст. 20 GDPR): Это право позволяет субъекту данных получить свои данные в структурированном, общепринятом и машиночитаемом формате и передать их другому контролеру. Для большинства данных, обрабатываемых охранными компаниями (например, видеозаписи), это право имеет ограниченное применение, но его следует учитывать для других типов данных.
  7. Право на возражение (ст. 21 GDPR): Субъект данных имеет право возражать против обработки своих данных, основанной на законных интересах. Если возражение обосновано, контролер должен прекратить обработку, если только он не докажет наличие убедительных законных оснований для обработки, которые превалируют над интересами, правами и свободами субъекта данных.
  8. Право не подвергаться автоматизированному принятию решений, включая профилирование (ст. 22 GDPR): Субъект данных имеет право не быть объектом решения, основанного исключительно на автоматизированной обработке, если такое решение имеет юридические последствия или существенно влияет на него.
  9. Практические Аспекты Обработки Запросов

    Для эффективной обработки запросов от субъектов данных охранная компания Австрия должна:

    • Разработать процедуру: Создать четкую, документированную процедуру для приема, обработки и ответа на запросы субъектов данных.
    • Идентификация заявителя: Убедиться, что запрос исходит от самого субъекта данных, чтобы избежать несанкционированного раскрытия информации.
    • Соблюдение сроков: Отвечать на запросы без неоправданной задержки, но не позднее одного месяца с момента получения запроса. В сложных случаях срок может быть продлен на два месяца, но об этом необходимо уведомить заявителя.
    • Обоснованные отказы: Если запрос отклоняется (например, из-за законных интересов безопасности), отказ должен быть четко обоснован со ссылкой на соответствующие положения GDPR.
    • Обучение персонала: Весь персонал, работающий с данными, должен быть обучен процедурам обработки запросов субъектов данных.

    Оценка Воздействия на Защиту Данных (DPIA) для Охранных Систем

    Оценка воздействия на защиту данных (Data Protection Impact Assessment, DPIA) – это ключевой инструмент GDPR, который помогает выявить, оценить и минимизировать риски для прав и свобод физических лиц, возникающие в результате обработки персональных данных. Для охранных компаний, особенно тех, кто внедряет новые технологии или осуществляет масштабную обработку данных, DPIA является обязательным требованием.

    Когда Требуется DPIA?

    Согласно статье 35 GDPR, DPIA требуется, когда обработка данных «вероятно, приведет к высокому риску для прав и свобод физических лиц». GDPR приводит три типа операций, которые обычно требуют DPIA:

    1. Систематическая и обширная оценка личных аспектов: Особенно когда решения принимаются на основе автоматизированной обработки (включая профилирование), что имеет юридические последствия или существенно влияет на субъекта данных.
    2. Крупномасштабная обработка специальных категорий данных: К ним относятся данные о расовом или этническом происхождении, политических взглядах, религиозных или философских убеждениях, членстве в профсоюзах, а также генетические, биометрические данные, данные о здоровье или сексуальной жизни.
    3. Крупномасштабный систематический мониторинг общедоступных зон: Это прямо относится к видеонаблюдению, особенно в случае обширных систем, используемых охранными компаниями Вена в торговых центрах, на больших территориях предприятий или в жилых комплексах.

    Учитывая эти критерии, большинство систем видеонаблюдения, биометрического контроля доступа и других инновационных охранных решений, используемых профессиональной охранной компанией Австрия, скорее всего, потребуют проведения DPIA.

    Что Включает DPIA?

    DPIA должна содержать как минимум следующие элементы:

    • Подробное описание операций обработки: Цели обработки, категории обрабатываемых данных, категории субъектов данных, получатели данных, сроки хранения.
    • Оценка необходимости и соразмерности: Анализ того, насколько обработка данных необходима и соразмерна целям.
    • Оценка рисков для прав и свобод субъектов данных: Выявление потенциальных угроз (например, несанкционированный доступ, утечка, неправильное использование данных) и их вероятности и серьезности.
    • Предлагаемые меры для снижения рисков: Описание технических и организационных мер, которые будут приняты для устранения или минимизации выявленных рисков (например, шифрование, псевдонимизация, контроль доступа, обучение персонала).

    Процесс Проведения DPIA

    1. Определение необходимости: Сначала определите, требуется ли DPIA для вашей операции обработки данных. Если есть сомнения, лучше провести.
    2. Консультация с DPO: Если у вашей компании есть сотрудник по защите данных (DPO), его мнение должно быть обязательно учтено.
    3. Описание обработки: Детально опишите, как будут обрабатываться данные.
    4. Оценка рисков: Проведите анализ потенциальных рисков.
    5. Определение мер: Разработайте меры по снижению рисков.
    6. Документирование и утверждение: Задокументируйте весь процесс DPIA и получите одобрение руководства.
    7. Консультация с надзорным органом (при необходимости): Если DPIA выявила высокий остаточный риск, который не может быть снижен, необходимо проконсультироваться с Австрийским управлением по защите данных (DSB) перед началом обработки.

    DPIA – это не одноразовое мероприятие. Ее необходимо регулярно пересматривать, особенно при изменении технологий, целей обработки или масштабов операций. Для охранной компании Австрия, внедряющей инновационные решения, это особенно актуально.

    Практические Шаги к Соответствию и Ответственность Охранных Компаний

    Соответствие GDPR – это непрерывный процесс, требующий систематического подхода и постоянного внимания. Для охранных компаний, предоставляющих охранные услуги Вена и по всей Австрии, это означает внедрение комплексной системы управления защитой данных.

    Ключевые Шаги к Соответствию

    1. Назначение DPO (Сотрудника по защите данных): Если ваша компания осуществляет крупномасштабную или систематическую обработку персональных данных (что часто бывает в охранной сфере), или обрабатывает специальные категории данных, назначение DPO может быть обязательным. DPO является независимым экспертом, который консультирует компанию по вопросам GDPR и контролирует соответствие.
    2. Ведение Реестра Операций Обработки (РОО): Согласно статье 30 GDPR, каждая компания должна вести реестр всех операций по обработке персональных данных, находящихся под ее ответственностью. Этот реестр должен содержать информацию о целях обработки, категориях данных, сроках хранения, мерах безопасности и т.д. Это фундаментальный документ для демонстрации соответствия.
    3. Внедрение Принципов «Защита Данных по Замыслу и по Умолчанию» (Privacy by Design and by Default): Эти принципы (статья 25 GDPR) означают, что защита данных должна быть интегрирована во все процессы и системы с самого начала их разработки. Например, при проектировании системы видеонаблюдения изначально должны быть предусмотрены функции минимизации данных, шифрования и автоматического удаления.
    4. Разработка Политик и Процедур: Создайте четкие внутренние политики и процедуры, регулирующие обработку данных, реагирование на инциденты безопасности, обработку запросов субъектов данных и т.д.
    5. Обучение Персонала: Регулярное обучение всех сотрудников, работающих с персональными данными, является критически важным. Они должны понимать свои обязанности по GDPR и знать, как правильно обращаться с данными и реагировать на нарушения.
    6. Внедрение Технических и Организационных Мер (ТОМ): Статья 32 GDPR требует принятия адекватных ТОМ для обеспечения уровня безопасности, соответствующего риску. Это может включать шифрование, псевдонимизацию, контроль доступа, резервное копирование, физическую безопасность помещений, где хранятся данные, и т.д.
    7. Управление Инцидентами: Разработайте план действий на случай утечки данных. В случае нарушения безопасности персональных данных, которое может привести к риску для прав и свобод физических лиц, необходимо уведомить надзорный орган (DSB в Австрии) в течение 72 часов, а в некоторых случаях – и самих субъектов данных.
    8. Договоры с Обработчиками Данных: Если ваша компания использует сторонние сервисы, которые обрабатывают персональные данные от вашего имени (например, облачные хранилища, аналитические платформы), необходимо заключить с ними соглашения об обработке данных (Data Processing Agreement, DPA), соответствующие статье 28 GDPR.

    Ответственность и Надзор

    Австрийское управление по защите данных (DSB) является основным надзорным органом, отвечающим за соблюдение GDPR в Австрии. DSB имеет право проводить проверки, налагать штрафы и требовать устранения нарушений. Для охранной компании Австрия важно поддерживать прозрачные отношения с DSB и быть готовой предоставить доказательства своего соответствия при запросе.

    Помимо финансовых санкций, несоблюдение GDPR может привести к серьезным репутационным потерям. В эпоху цифровизации доверие клиентов к компаниям, обрабатывающим их данные, является бесценным активом. Надежная защита данных не только обеспечивает юридическое соответствие, но и укрепляет имидж вашей охранной компании как надежного и ответственного партнера.

    В заключение, GDPR – это не просто набор правил, это философия ответственного отношения к персональным данным. Для охранных компаний в Австрии, особенно в такой динамичной среде, как Вена, интеграция принципов GDPR в повседневную деятельность является залогом долгосрочного успеха и устойчивости бизнеса.

    Часто задаваемые вопросы

    Вопрос: Обязательно ли устанавливать таблички о видеонаблюдении, если камеры используются только для внутренней безопасности и не видны посетителям?

    Ответ: Да, обязательно. Принцип прозрачности GDPR (статьи 12, 13) требует информировать всех, кто может быть зафиксирован камерами, о факте видеонаблюдения, его целях и контролере данных. Даже если камеры установлены внутри помещений, где находятся только сотрудники, они также являются субъектами данных, и их право на информацию должно быть обеспечено. Таблички должны быть размещены в местах, заметных перед входом в зону наблюдения. Для сотрудников также может быть предусмотрена более подробная внутренняя политика.

    Вопрос: Могут ли охранные компании хранить видеозаписи дольше 72 часов, если есть подозрение на преступление, но еще нет официального заявления в полицию?

    Ответ: Да, могут. Если есть конкретное подозрение на преступление или инцидент безопасности, записи, относящиеся к этому событию, могут быть сохранены на более длительный срок, чем стандартные 72 часа. Это обосновывается законным интересом в расследовании инцидента и возможном предоставлении доказательств правоохранительным органам. Однако это исключение должно быть четко документировано, и храниться должны только те фрагменты записей, которые непосредственно связаны с инцидентом. Как только необходимость в хранении отпадает (например, расследование завершено, или полиция запросила и получила копии), данные должны быть удалены.

    Вопрос: Что делать, если субъект данных запросил доступ к видеозаписи, на которой видно и других людей?

    Ответ: Это сложный, но распространенный случай. Право субъекта данных на доступ не должно нарушать права и свободы других лиц. Охранная компания Австрия должна предпринять все разумные меры для защиты конфиденциальности третьих лиц. Это может включать размытие лиц других людей на видеозаписи, предоставление только фрагмента записи, где виден только заявитель, или отказ в предоставлении доступа к части записи, если невозможно анонимизировать других лиц без искажения сути. Решение должно быть обоснованным, и заявителю должно быть объяснено, почему полный доступ может быть ограничен. В некоторых случаях может потребоваться консультация с экспертом по защите данных или надзорным органом.

    Вопрос: Требуется ли DPIA для установки нескольких камер видеонаблюдения на входе в небольшой офис, предоставляющий охранные услуги Вена?

    Ответ: Не обязательно. DPIA требуется, когда обработка данных «вероятно, приведет к высокому риску». Установка нескольких камер на входе в небольшой офис для защиты имущества, вероятно, не будет считаться крупномасштабным систематическим мониторингом или высокой степенью риска, если только не используются специальные технологии (например, распознавание лиц) или не обрабатываются чувствительные данные. Однако рекомендуется провести предварительную оценку (pre-DPIA screening) или внутренний анализ рисков, чтобы убедиться, что DPIA действительно не требуется. Если есть сомнения, лучше провести упрощенную DPIA, чтобы задокументировать анализ и принятые меры по снижению рисков.

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